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Technische Informationen für Schienenrennen, 2001

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Zulassung
Die Fahrzeuge werden in Kategorien aufgeteilt, wobei ein oder mehrere Fahrer und Passagiere möglich sind
 
Rennfahrzeuge
Diese besonders aerodynamisch gebauten Vehikel sollen im Sprint möglichst hohe Geschwindigkeiten erreichen.

Als Rennfahrzeuge zugelassen werden nur solche, die besonders sorgfältig in Bezug auf Sicherheit konstruiert sind. Bei den auftretenden Geschwindigkeiten müssen Entgleisungen auch bei Vollbremsungen ausgeschlossen sein. Das Fahrwerk und die Radaufhängung müssen besonders verwindungssicher konstruiert sein.
 
Gebrauchsfahrzeuge
Der Schwerpunkt dieser Fahrzeuge ist die praktische Verwendbarkeit für den Transport von Personen und Gütern, sei es für touristische Zwecke, auf privaten Gleisen wie in Fabrikarealen, oder für Sonderaufgaben wie Halligbahnen oder Gleisinspektionen.
 
Sicherheit

 
Vermeidung von Entgleisungen
Das Gleis befindet sich auf einem erhöhten, grobem Schotterbett mit einigen Stahlmasten seitwärts. Es ist unbedingt nötig, jegliche Entgleisung bei erhöhten Geschwindigkeiten zu vermeiden. Zur Rennkategorie werden nur Fahrzeuge zugelassen, bei denen diesbezüglich keine Bedenken bestehen.
 
Fahrwerk
Die relativ breiten Fahrwerke müssen genügend stabil und verwindungssicher sein. Insbesonders ist den Bremskräften Rechnung zu tragen.
 
Bremsen
Die Bremsen haben auf alle Räder zu wirken, oder auf mindestens zwei Rädern und die Schienen. Die Bremsen müssen mindestens guten Fahrradbremsen entsprechen und es müssen zwei unabhängige Kreise vorhanden sein. Eine Parkierbremse oder ein Schienenbremskeil müssen vorhanden sein. Wegen der relativ breiten Spur muss der Bremskraftverteilung besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden: diese muss entsprechenden der seitlichen Position des Schwerpunktes so ausgeführt werden, dass kein übermässiges Giermoment auftreten kann, was eine Entgleisung auslösen könnte. Dies muss insbesondere für schnelle Fahrzeuge und für solche für mehrere Personen gut gelöst sein.
 
Warnsignal
Jedes Fahrzeug muss mit einem wirksamen akustischen Signalmittel ausgerüstet sein.
 
Gewicht
Die Fahrzeuge müssen von ihren Besatzungen aufgegleist oder von den Schienen genommen werden können.
 
Fahrbetrieb
Alle Teilnehmer sind verpflichtet, die Anweisungen der Funktionäre zu befolgen und so zu fahren, dass Kollisionen ausgeschlossen sind. In Notfällen müssen sie nach Möglichkeit ihr Fahrzeug rasch vom Gleis entfernen können.
 
Schutz
Bei allen Fahrten über Schrittempo müssen Schutzhelme getragen werden. Ebenfalls müssen die Fahrzeuge so gebaut sein, dass Körperteile den Boden nicht unbeabsichtigt berühren können oder Personen herausfallen können.
 
Verantwortung
Die Verantwortung für die Betriebssicherheit der Fahrzeuge liegt allein bei den Konstrukteuren und Fahrern, auch wenn sie von der technischen Kommission zum Rennen zugelassen sind. Sowohl die Organisatoren als auch die Sensetalbahn lehnen ausdrücklich jede Haftung ab. Dies gilt auch für den Fall von Kollisionen mit Fahrzeugen oder mit Gegenständen wie Masten. Diese werden zwar teilweise gepolstert sein, aber dies kann nicht garantiert werden. Ebenfalls werden die Strassenübergänge überwacht werden, die Strecke abgesperrt sein, und die vorhandene elektrische Fahrleitung abgeschaltet sein, aber die Teilnehmer benutzen das Gleis trotzdem auf eigenes Risiko und müssen Ihr Einverständnis damit mit Unterschrift bestätigen.
 
Schienenprofil

 
    

 
Kontakte

 
Technische Belange
Theo Schmidt, Ortbühl 44, CH&endash;3612 Steffisburg
Tel & Fax P: 0041 33 437 19 12,
Email: tschmidt@mus.ch
 
Testfahrten, Unterkunft
Tourismus Laupenamt / Sensetalbahn
Postfach 55, CH&endash;3177 Laupen
Tel G: 0041 31 740 62 75, Fax G: 0041 31 740 62 26
Email: tourismus@laupenamt.ch
http://www.laupenamt.ch
 
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