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Jürg Hölzle

    
... mit Twike-Lampe (FB-GV 2002)
Über mich
Geboren bin ich 1961 in Liestal/BL, wo ich auch die ganze Schulzeit verbrachte. An der ETH Zürich habe ich dann Maschineningenieur studiert und 1987 abgeschlossen. Nach einer Zeit als Assistent bin ich 1992 nach Thun gezogen, wo ich als Forschungsingenieur arbeitete.
Seit 2011 lebe und arbeite ich nun in Thailand.
Ich und Future Bike
Seit meiner Schulzeit habe ich mich über die Unzulänglichkeiten meiner Velos geärgert. Ich dachte an bessere Bremsen und Wetterschutz, aber an Liegevelos habe ich (noch!) nicht gedacht.

An der Zweiradmesse 1984 in Zürich, bin ich auf einen Stand der "IG Future Bike" gestossen, wo Peter Ernst und Paul Rudin u.a. Romeo Gridelli's Rekordmaschine und einen Vector von Wolfgang Gronen ausstellten. Ich erinnerte mich sofort wieder an einen Artikel von 1982 im "American Scientist" und habe mich als Interessent eingeschrieben.

Somit war ich 1985 bei der Gründungsversammlung der Vereins VB in Dagmarsellen dabei und bin 1987 dem Vorstand beigetreten. Seit dieser Zeit habe ich als "Sekretär" viel erlebt und war u.a. beim HPV-Rennen anläßlich der Tour-de-Sol 1989, der HPV-Schweizermeisterschaften 1991 in Sissach, der HPV-EM 1994 in Lauben und bei der HPV-WM 1999 in Interlaken im OK dabei.

Nach 15 Jahren Vorstandsarbeit habe ich anfangs 2002 mein Amt niedergelegt und glücklicherweise mit Thomas Zurbrück einen guten Nachfolger gefunden.
 

Meine Fahrzeuge
Bei der Vereinsgründung war ich als Nicht-Bastler ein "Exot" und war somit dauernd nach der Suche nach käuflichen HPV's. 1985 hatte ich mir gerade eines der neu aufgekommenen Moutain-Bikes gekauft und konnte mir als Student dann keines der neuen Fateba-Langlieger leisten.

Auf der Suche nach meinem "idealen" HPV - ich träumte natürlich zuerst von einem voll verschalten Dreirad à la Vector - fand ich Deutschland die Firma VeloV, die eines der ersten kompakten Langlieger baute. Leider musste ich 2 Jahre (!) auf meinen Rahmen warten, sodass ich dann entnervt einem FB-Mitglied verkaufte. Fährt es übrigens (noch)?

Das nächste kurze Intermezzo war dann ein Kurzlieger Ross Recumbent aus England. Er war relativ günstig im Preis und eher ein sportliches Gerät und für den Alltag weniger geeignet, sodass ich auch dieses wieder verkaufte...

Anlässlich der Schweizermeisterschaften 1991 in Sissach konnte ich ein gefedertes Fahrzeug von Werner Stiffel aus Deutschland zur Probe fahren und war begeistert. Für mich war ab dann klar, dass nur ein HPV mit Federung in Frage kam!
Nach langer Suche bin ich dann 1992 auf den Alltagslieger (atl) von Radnabel gestossen. Zusammen mit einem kombinierten Stauraum/Frontverkleidung vorne hat mich dieses HPV in Thun zur Arbeit begleitet.
 

1996 bekam ich dann endlich mein Twike, was den täglichen Gebrauch des atl stark einschränkte. 1999 beim Hochwasser ist es mir dann "abgesoffen". Paul Rudin hat sich seiner Überreste angenommen.

Seit dieser Zeit bin ich nun ohne HPV...!
 

  
  ... nach dem Hochwasser von 1999: in «see-grün»
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